Whit Friday 2012

Donnerstag, 31. Mai 2012: Die Abreise ab Zürich

Über ein Jahr haben wir uns auf diesen Moment gefreut… Am Donnerstag, 31. Mai 2012, 7.45 Uhr ging es los und wir trafen uns bei der alten Bärenturnhalle in Oberburg. Auf der Fahrt nach Zürich mit Schneider Reisen Langendorf – „so, hie rächts gseht mä ds’Schloss Lenzburg, he…“ – wussten wir alle noch nicht, was auf uns zukommt… Wir waren gespannt, fröhlich, gut gelaunt. Dank dem Gruppen-Check-in und dem vorgängigen Anmelden des übergewichtigen Gepäcks, verlief am Flughafen in Zürich alles einwandfrei.

 

Mit zwei weiteren Bands im Flugzeug, welche auch am Whit Friday teilnahmen, erlebten wir bereits einen ersten Höhepunkt auf 10‘000 müM. Auf Wunsch des Piloten, spielte unser Dirigent, Jan Müller, die Alfons Polka mit dem Alphorn und wurde mit tosendem Applaus gefeiert.


In Manchester angekommen, wartete der Car, das „zweite zu Hause“ für die nächsten Tage, auf uns. Wir stiegen trotz des Schreibfehlers, „Musik Frohsin Oberberg“, ein und wurden nach Dobcross in den Band Club geführt. Nach einer einstündigen Probe, genossen wir einen schnellen Drink, bevor die Fahrt weiter ging. Die Instrumente hatten den Flug gut überstanden, die Reisenden auch und das erste englische Bier schmeckte ausgezeichnet!

Nach dem Abendessen im "Center Court Hotel" in Huddersfield, ging es bereits wieder mit dem Car nach Queensbury, um einer Probe der Black Dyke Band beizuwohnen. In den alten Fabrikhallen der Black Dyke Mills (ehemalige Textilfabrik), befindet sowohl der Neue, als auch der historische und originalbelassene Bandroom der Black Dyke Band. Was für eine Ehre – wir durften eine halbe Stunde in diesem historischen Bandroom proben und Nick Childs verriet uns anschliessend noch kurz ein paar Tipps für den Whit Friday. Die Black Dyke Band spielte draussen ihren Wettbewerbsmarsch „Knight Templar“ – ihnen zuzuhören ist einfach ein Genuss! Danach verschwanden sie schon wieder hinter den Türen des Probelokals. Der Zutritt war nicht erlaubt, aber wir konnten es auf den Bildschirmen im Gang live miterleben. Kurz darauf übten sie draussen den Aufmarsch (Deportment) für den Whit Friday. Vor einem Einkaufszentrum auf dem Parkplatz ging es alles andere als „voll konzentriert“ zu und her und man musste schmunzeln, diese Spitzenband in krummen Reihen marschieren zu sehen. Zurück im Hotel, wurde bei einem Bier oder Mineral noch gelacht, gefachsimpelt und jeder war müde von der Reise und ging mehr oder weniger früh ins Bett um für den nächsten Tag ausgeschlafen zu sein.

Musikprobe in den ehrwürdigen

Black Dyke Räumen

Marschmusik mit Black Dyke


Frühlingskonzert

Samstag, 26. Mai

Mezwan Oberburg

Grosse Ehre für die MFO im Rahmen von "Ehre wem Ehre gebührt"

Organisator des

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